Die Extremsportlerin im Zeichen der Sternenkindhilfe

Das Goldene Sternchen für Miriam Wechner

24. Jänner 2026 / Rainer Juriatti

Am Anfang stand ein Anruf. Ob wir nicht einmal gemeinsam Laufen gehen könnten. Ich war gerade unterwegs mit „1.200 Kilometer für Sternenkinder“. Durchkreuzte Tirol, womit ich auf einem ihrer Social-Media-Accounts aufpoppte. Wie bei vielen anderen halt. Und viele Menschen suchten damals dann den Kontakt zu mir. Das Gespräch blieb somit recht unverbindlich und vage. Sie meinte, sie melde sich wieder. Ihr falle schon was ein.

Viele Monate später kündigte sie an, sie werde zwei Ultra-Trail-Läufe des Jahres 2025 den Sternenkindern widmen. Und so kam es: Sie lief und sammelte – Sternchen wie auch Geld. Mit ihrer Aktion erreichte sie Zehntausende, die ihre Postings auf Instagram, Facebook und in ihrem eigenen Podcast registrierten.

Im Herbst 2025 überwies sie unserem Verein so viel Geld wie sie Höhenmeter bewältigt hatte: 4.496,00 Euro. Eine gewaltige Summe. 

Dann stieg sie auf einen Berg. Nicht irgendeinen. Sie bezwang den 6.476 Meter hohen Mera Peak im nepalesischen Himalaya-Gebiet. Er gilt als der höchste Trekking-Berg in Nepal, südlich des Mount Everest. Im Gepäck dabei: eine Sternenkindfahne. So nahe war unser Symbol dem Himmel noch nie.

Am Tag ihrer Rückkehr nach Österreich durften wir ihr – und mit ihr zum ersten Mal – ein Goldenes Sternchen überreichen. Dem nicht genug, überwies sie Ende des Jahres dann noch einmal 900 Euro. Was für eine würdige Trägerin des Ersten Goldenen Sternchens unseres Verbandes an verdienstvolle Menschen.

DANKE Miriam!

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