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Mein Sternenkind wird Österreichischer Sternenkindhilfe-Verband.
05.02.2025 / rj
Es gibt immer einen Moment der Erkenntnis, der zu einem Projekt, der Umsetzung eines Vorhabens, vielleicht sogar der Notwendigkeit führt, einer längst realen Tatsache eine Struktur zu geben.
Einen solchen Moment der Erkenntnis hatten wir im vergangenen Oktober, als wir während der Fachmesse „Leben und Tod“ in Freiburg jene deutschen Kolleginnen trafen, die sich wie wir bundesweit für Sternenkindeinrichtungen einsetzen und engagieren. Organisiert im „Bundesverband Kindstod in Schwangerschaft und nach Geburt e.V.“, kurz BVKSG, sind sie deutschlandweit für Expert*innen und Einrichtungen da, die sich wiederum für Sternenkindfamilien einsetzen. Der Verband, organisatorisch ein gemeinnütziger Verein, entstand aus dem digitalen Netzwerk „Runder Tisch Sternenkinder Deutschland“, das sich mit dem Thema Sternenkinder und früher Kindstod beschäftigt.
Auch unsere längst verbandswirksame Arbeit ist aus unserem digitalen Netzwerk entstanden: All die Einrichtungen und Einzelpersonen, die sich auf unserer seit nunmehr vier Jahren bestehenden Karte befinden, haben sich längst über die digitalen Grenzen hinaus zu vernetzen begonnen, haben regionale Gruppen gegründet und sich in den Bundesländern zusammengefunden. Und ein Mal pro Jahr treffen wir uns in Graz, um uns gemeinsam zwei Tage (in diesem Jahr optional an drei Tagen) in einer Fortbildung zusammenzufinden.
Der Österreichische Verband
„Mein Sternenkind“ besteht aus einem kleinen, sehr flexibel handlungsfähigen Vorstand, der in diesem Frühling erweitert wird, darüber hinaus aus einem Beirat, den wir in den kommenden Jahren weiter ausbauen werden (bestehend bislang aus ehemals bei der Tagung Referierenden). Der Gründungsmoment des „Verbandes der Österreichischen Sternenkindhilfe“ wurde mit 1. Jänner behördlich umgesetzt. Jede auf der Netzwerkkarte www.mein-sternenkind.net Adresse kann somit in den eigenen Öffentlichkeitsauftritten nunmehr den Wortlaut „Mitglied im Verband der Österreichischen Sternenkindhilfe“ tragen. Und so, wie der Eintrag auch weiterhin gratis bleibt, ist die Mitgliedschaft im Verband vollkommen unverbindlich automatisch vollzogen und ebenso gebührenfrei.
Zwei Verbände - eine Zielsetzung
Gemeinsam mit dem Deutschen Verband vertreten wir wie bislang die Interessen betroffener Familien und setzen uns in gezielter Öffentlichkeitsarbeit für die Enttabuisierung des Themas sowie für eine bessere Betreuung und Unterstützung ein – nunmehr im gesamten deutschsprachigen EU-Raum. Eine überschneidendes, schönes Projekt ist dabei die online-Hilfskarte, die nun auch das gesamte Bundesgebiet Deutschland einbezieht. Gemeinsam mit den deutschen Kolleginnen stellen wir darüber hinaus Informationsmaterialien bereit und setzen uns in unserer politischen Arbeit für die Integration der Trauerarbeit in das Gesundheitswesen ein.
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